Aktuelles

Was andere machen

Gemeinschaftlich eine „gutereise“ gestalten
Fast jede Reise ist motiviert durch die Suche nach Entspannung und dem Blick über den Tellerrand. Oft bleiben die negativen Folgen für Umwelt und Bevölkerung jedoch unberücksichtigt.

„Es braucht dringend verständliche und transparente Informationen darüber, wie wir unsere Reisen verträglicher gestalten können“, sagt Dorit Behrens, die mit ihrem Buchprojekt gutereise eine Bandbreite umweltfreundlicher und sozialverträglicher Reisemöglichkeiten aufzeigen und so viele Menschen für diese Art zu reisen begeistern will. Sie setzt dabei gezielt auf das Know-how der vielen und trägt Erfahrungen von Reisenden und Experten aus Tourismus, Nachhaltigkeit und Entwicklungszusammenarbeit zusammen. Laut Behrens hat jeder „Erfahrungen und Kontakte oder eine spannende Idee, wie man besser reisen könnte“.

Und: Nicht nur der Inhalt, sondern auch die Finanzierung des Projektes soll teilweise gemeinschaftlich erfolgen. Über die Crowdfunding-Plattform startnext.de/gutereise können Interessierte auch einen finanziellen Beitrag zum Projekt leisten und online jeden Schritt, von der Idee zum fertigen Produkt, aktiv mitgestalten – Einblicke in das Thema Nachhaltiger Tourismus inklusive!

Die Kosten für ihre Recherchereise nach Indien zahlt die Berlinerin natürlich aus eigener Tasche, also eine rundum unterstützenswerte Sache finden wir, denn: Die nächste Reise soll definitiv eine gute Reise werden!
www.gute-reise.in

 


Grüne Karte für grünes Handeln
Dein Bruder kauft recyceltes Grau statt gebleichtes Weiß, deine Mutter entscheidet sich für den Wandertrip statt die Fernreise, deine Freundin nascht faire Schokolade statt süßes Billigprodukt? Es gibt viele kleine Situationen im Alltag, in denen Menschen umweltgerecht und zukunftsorientiert handeln. Wer das tut, hat ein dickes Lob verdient! Das findet zumindest das Institut für Nachhaltigkeit in Bildung, Arbeit und Kultur und hat deshalb die „GreenCard S“ (= Sustainabillity) auf den Markt gebracht. Das Prinzip ist einfach: Wer die Taten anderer toll findet, vergibt die grüne Karte als Anerkennung. Darauf steht zum Beispiel „Sehr fair“, „Super Engagement“ oder „An die Zukunft gedacht“. Wir vergeben auch ein imaginäres Kärtchen – für diese Idee. Auf der steht: gute Sache!
www.inbak.de


Ökologisch bis zum Nähfaden
100 Prozent ökologisch, sozial und transparent – so lautet der Anspruch des Modellabels manomama. Für dieses Konzept ist Sina Trinkwalder vom Rat für Nachhaltige Entwicklung als „Social Entrepreneur der Nachhaltigkeit“ ausgezeichnet worden. Was manomama so besonders macht? Die Materialien kommen zum Beispiel aus einem Radius von 250 Kilometern und sind ökologisch vom Stoff bis zum Nähfaden. Außerdem stellt die Chefin vor allem Menschen ein, die in der Jobwelt sonst kaum Chancen hätten, viele ihrer Mitarbeiter sind 50 plus. Sie zeigt: Auch mit fundierten Werten lässt sich ein Unternehmen profitabel führen. Da kann sich so manch Konzernboss eine Scheibe von abschneiden!

www.manomama.de
www.nachhaltigkeitsrat.de


Trendsetter der Nachhaltigkeit
Vom Schreibtischstuhl bis zur Hängematte, von der Kaffeetasse (samt Inhalt) bis zum Regenschirm – bei der memo AG gibt es fast alles. Was die Produkte des Versandhandels eint: sie ökologisch hergestellt und recyclingfähig. Auch bei Transport und Verpackung denkt das klimaneutrale Unternehmen nachhaltig. Kunden können zum Beispiel gebrauchte Produkte wie Druckerpatronen, aber auch Verpackungsmaterial an das Unternehmen zurück schicken. Ein durchdachtes Mehrweg- und Recyclingsystem! Nicht schlecht, oder? Für all das hat Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) dem Mitbegründer Jürgen Schmidt vor kurzem den Deutschen Umweltpreis verliehen. Die Auszeichnung teilt sich Schmidt mit Joachim Alfred Wünning und seinem Sohn Georg. Beide haben eine Technologie erfunden, die etwa bei der Herstellung von Stahl oder Glas möglichst wenig Energie verbraucht. Tolle Sache! Für ihre Ideen haben die drei Männer insgesamt 500.000 Euro bekommen. Wir sind entzückt! Denn das Geld können die nachhaltigen Trendsetter wunderbar in neue Zukunftstrends investieren : - )!
www.dbu.de
www.memo.de


Energie sparende Musik-Visionäre
Ob als wummernder Disko-Bass, vibrierender Sound einer Live-Band oder Lieblingssong auf den Ohren – Musik versprüht eine ganze Menge Energie. Aber nicht nur das: Sie verbraucht auch welche! Alleine die Musikindustrie in Großbritannien hat im Jahr 2007 Emissionen von 540.000 Tonnen CO2 verursacht. Das sind Umweltbelastungen, die dem jährlichen Ausstoß von 180.000 Autos entsprechen! In Deutschland sieht es kaum anders aus. Daran will die „Green Music Initiative“ etwas ändern. Die Initiatoren initiieren klimaverträgliche Aktionen wie die Fahrraddisko – der DJ kann nur auflegen, wenn genug Partygänger in die Pedalen treten. Und das ist nur eine von vielen coolen Aktionen, die Spaß machen und für eine breite Öffentlichkeit in Sachen Klimaschutz sorgen! Du willst auch mitmachen? – Auf der Internetplattform sind alle Aktionen gelistet!
www.greenmusicinitiative.de


Schenken – und glücklich machen!

Das Konzept ist so einfach wie wirkungsvoll: In Berlin hat eine Nachbarschaftsinitiative mehrere „Give-Boxes“ aufgebaut. Dort kann jeder, der will, Geschenke für andere hinterlassen. Anonym und ohne Gegenleistung. Scheinbar Unbrauchbares wird sinnvoll weitergenutzt statt weggeschmissen, das Bewusstsein für den Wert der Dinge steigt und Ressourcen werden geschont. Ganz zu schweigen von der Freude der Schenkenden und Beschenkten – die wirkt nachhaltig, aber wie ;-)! Naa, neugierig geworden? Dann mach’ mit beim Glücklichmachen, denn Nachahmen ist von den Initiatoren der „Give-Box“ eindeutig erwünscht!
www.facebook.com/Givebox


Kreative Nachhaltigkeits-Ideen gesucht!

Das Thema ist ganz schön groß: Wie können wir nachhaltiger konsumieren – und leben? Dieser Frage geht das UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP) auf den Grund und hat deshalb einen Wettbewerb ausgeschrieben. Noch bis zum 15. August sind außergewöhnliche Projektideen gesucht. Das kann ein gut gemachter Film, eine peppige Ausstellung oder eine spannende Info-Veranstaltung sein. Hauptsache, das Thema Nachhaltigkeit bekommt frischen Aufwind. Die Ideen können direkt auf der Internetseite des Instituts eingestellt werden. Für die kreativsten Geistesblitze winkt ein Preisgeld.
www.nachhaltig-leben.ning.com


Bienen auf Nachhaltigkeits-Tour

Sie haben sich viel vorgenommen: Gregory Eve und Jonas Sonnenschein sind nicht nur gute Freunde, sondern auch echte Nachhaltigkeitsfans. Zusammen haben sie die Organisation „green2bee“ gegründet und eine "Sustainability World Tour" gestartet. Ihr Plan: Auf einer Reise durch Europa, Asien und Afrika klären sie in Schulen und Unternehmen über nachhaltigen Konsum und „grüne“ Produktionsweisen auf. Die beiden „Bienen“ kann man auf ihrer Tour begleiten, zumindest im Internet, summ-summ ...
www.green2bee.com


Genuss am Fluss

Tristes Grau wird sattes Grün, vergessene Peripherie wird belebtes Zentrum, städtischer Freiraum wird zu Schauplätzen urbaner Lebensqualität. Die Allianz Umweltstiftung  schafft in deutschlandweiten Projekten an einst unbelebten Plätzen echte Oasen, die Raum bieten für ein Leben außerhalb der eigenen vier Wände: zum Verweilen, Durchatmen, Bewegen, Kommunizieren und Wohlfühlen. Beispiel gefällig? Hier bitte: Das gestaltete Mainufer in Frankfurt. Dort mussten die Menschen früher einen Hochuferweg fern des Wassers nutzen. Jetzt können sie an der grünen Promenade picknicken, relaxen oder sogar in Socken joggen – Mehr Genuss am Fluss!  Hast du auch Lust auf urbane Lebensqualität? Die nächste Oase ist bestimmt nicht weit!
www.allianz-umweltstiftung.de


Das Rennen der grünen Startups 

Bühne frei für innovative neo-grüne Startups heißt es im Juni in Frankfurt am Main. Dann verleiht das Online-Nachrichtenportal KarmaKosum zum dritten Mal einen Award für ökologisch-nachhaltige Unternehmer. Ganz nach dem Motto „Empowering a new Spirit in Business“. Als Preis gibt es ein Dienstleistungspaket im Wert von 30.000 Euro und jede Menge Connections. Man darf gespannt sein, wer das Rennen macht!
www.karmakonsum.de/konferenz/programm/award/


Stop talking. Start planting.

Die Schülerinitiative „Plant-for-the-Planet“ will in Deutschland zusammen mit Schülern in nur zwei Jahren eine Million Bäume pflanzen. Weltweit sollen mit den Kindern aus der ganzen Welt eine Milliarde Bäume gepflanzt werden. Dabei steht jeder Baum für Klimagerechtigkeit. Kinder dieser Welt, nehmt die Zukunft in eure Hände!
www.plant-for-the-planet.org/de


Konstruieren statt konsumieren

„Who’s perfect?“ dürfte Augen machen. Zeitloses Design für nur 24 Euro. Und ein Sessel, der die eigene Handschrift trägt. Denn den sogenannten Hartz IV-Sessel darf man selber bauen. Den Bauplan gibt´s kostenlos auf der Website. Es werden auch regelmäßig Bau-Workshops in vielen Städten organisiert. Für alle, die wenig Geld haben oder einfach Lust haben, mal wieder selbst Hand anzulegen. Die Demokratisierung des Designs ist nicht mehr aufzuhalten …
www.hartzivmoebel.blogspot.com


Join the campaign

Greenpeace fordert: Das größte Social Network weltweit soll zu Ökostrom wechseln und seine CO2-Bilanz verbessern. Ein gut gemachtes Video deckt Zusammenhänge auf und animiert Facebook-Benutzer, die Kampagne mit ihrer Unterschrift zu unterstützen. Wir haben schon unterschrieben!
www.greenpeace.org


Carrotmob

Unter dem Namen "Carrotmob" entsteht seit einiger Zeit eine neue globale Bewegung. Carrotmober kaufen bei einem ausgesuchten Ladenbesitzer in einem begrenzten Zeitraum ein. Der Ladenbesitzer investiert dafür einen Teil des Gewinns in eine klimagerechte Sanierung seines Ladens. Möchtest du einen Carrotmob in deiner Stadt organisieren oder an einem mitmachen? Dann vernetzt dich mit anderen!
www.berlin.carrotmob.de/carrotmobs-in-deutschland


Fleisch isst Menschen! 

Der Vegetarierbund Deutschland regt mit einem Anti-Fleisch-Video zum Nachdenken über unseren übermäßigen Fleischkonsum an. Würdest du Menschenfleisch essen? Nein!? Doch was machst du, wenn in deinem Stück Steak auch ein Stück Mensch steckt? Finde den Kannibalen in dir!
www.youtube.com


Kampagne für Saubere Kleidung

Das Netzwerk von mehr als 300 Nichtregierungsorganisationen, Frauen- und Verbraucherorganisationen und Gewerkschaften arbeitet mit Partnerorganisationen in Entwicklungs- und Transformationsländern zusammen. Um die Arbeitsbedingungen der überwiegend weiblichen Beschäftigten der Bekleidungs- und Sportswearindustrie weltweit zu verbessern, informiert die Kampagne VerbraucherInnen und übt Einfluss auf Unternehmen aus. Wie? Schaut doch selbst!
www.saubere-kleidung.de


361° Respekt 

Kristina Schröder, die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, hat den YouTube Jugendwettbewerb "361 Grad Respekt" gegen Ausgrenzung und  für mehr Respekt und toleranteres Miteinander gestartet. Kinder und Jugendliche können bis zum 16. Oktober Videos für mehr Respekt und ein toleranteres Miteinander auf www.youtube.de/361grad hochladen.


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Bundesregierung schreibt die nationale Nachhaltigkeitsstrategie fort. Dabei ist auch unsere Meinung gefragt, und zwar im Bürgerdialog „Nachhaltigkeit”. Wo steht Deutschland in puncto Nachhaltigkeit? Was ist wichtig für eine nachhaltige Politik? Vom 27.09. bis zum 14.11.2010 kannst du drauf Antworten geben und deiner Stimme Gehör verschaffen. Nutz die Chance!
www.dialog-nachhaltigkeit.de


Junge Botschaften an die Bundespolitik

Ob Atomenergie, Fair Trade oder Überwachungsstaat – die Gewinner des bundesweiten Politikwettbewerbs von respect, der Jugendcommunity der Aktion Mensch, haben ihre Botschaft plakativ gestaltet.
www.aktion-mensch.de